Sanitärtechnik Dresden: Trinkwasser- und Abwasserplanung

Trink- und Abwasser vom Hausanschluss bis zur Zapfstelle, gerechnet statt geschätzt. Wir legen Leitungen so aus, dass das Wasser in Bewegung bleibt und der Betreiber seine Pflichten erfüllen kann.

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  • Leitungen nach Bedarf bemessen
  • Hygiene ab der Vorplanung
  • Angebot ohne Ortstermin
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Der Mittelstand. BVMW
Gedämmte Trinkwasserleitungen nebeneinander in einem Installationsschacht aus Sichtbeton
Im selben Schacht entscheidet sich die Temperaturhaltung

Der Anlass

Warum Trinkwasserleitungen heute kleiner werden

Lange galt: Eine Nummer größer schadet nie. Beim Trinkwasser stimmt das Gegenteil: Mehr Querschnitt heißt mehr stehendes Wasser, kaltes wird warm, warmes kühlt aus. Dazwischen wachsen Legionellen.

Eine großzügig gebaute Installation lässt sich später kaum kleinrechnen. Sie wird gespült, beprobt, nachgerüstet. Hygiene plant man am günstigsten, solange noch kein Rohr liegt.

Was früher Komfortreserve hieß, ist heute ein Befund.

  • Kleines Volumen
  • Kurze Fließzeit
  • Temperatur stabil
  • Zirkulation
  • Ohne Totstränge
  • Sauber gespült
Zur Risikoabschätzung und Gefährdungsanalyse nach VDI 6023

Leistungsumfang

Drei Netze mit drei verschiedenen Risiken

Trinkwasser kalt, warm und Zirkulation - Sanitärtechnik Dresden

Trinkwasser kalt, warm und Zirkulation

Spitzendurchfluss, Druck, Wasserinhalt und Fließzeit. Die Leitungsform richtet sich danach, wie oft wirklich gezapft wird.

Zur Rohrnetzberechnung
Warmwasser und Zirkulation - Sanitärtechnik Dresden

Warmwasser und Zirkulation

Speicher oder Frischwasserstation, Zirkulation und Regulierung, mit Erzeuger und Rücklauf passend zur Heizung.

Zur TGA-Fachplanung
Schmutz-, Regen- und Grundleitungen - Sanitärtechnik Dresden

Schmutz-, Regen- und Grundleitungen

Fallstränge, Belüftung, Rückstau, Hebeanlage und Notüberlauf, bemessen für den ersten Starkregen.

Zur Entwässerungsplanung

Regelwerk

Die Größen, die eine Installation hygienisch halten

Vier Zahlen entscheiden, ob eine Trinkwasserinstallation im Betrieb sauber läuft. Sie stehen am Anfang im Schema statt am Ende im Protokoll. Jede ist eine Planungsentscheidung.

Ansprechpartner für die Sanitärplanung

Sanitärtechnik +49 351 476 92 99
DIN 1988-300Rohrdurchmesser nach Spitzendurchfluss
3 LiterWasserinhalt zwischen Abgang und Entnahmestelle
60/55/25 °Cwarm raus, warm zurück, kalt darunter
72 Stundenspätestens dann muss das Wasser gewechselt sein

Wo es zum Thema wird

Gebäude mit Großanlage und mit Betreiberpflicht

Die Pflichten aus der Trinkwasserverordnung treffen den Betreiber und greifen dort, wo eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung steht. In diesen vier Gebäudearten macht die Planung die Pflichten erst erfüllbar.

Ablauf

Vom Nutzungsprofil bis zur Spülung vor der Übergabe

Der Einstieg ist in jeder Leistungsphase der HOAI möglich. Was die Sanitärplanung von den anderen Gewerken unterscheidet, ist der letzte Schritt: Sie ist erst fertig, wenn das Wasser läuft und protokolliert ist.

1

Nutzungsprofil aufnehmen

Entnahmestellen, Gleichzeitigkeit, Betriebszeiten. Daraus folgt, welche Leitung es wirklich braucht.

2

Netz und Hygiene zusammen planen

Rohrnetz, Strangschema, Dämmung und Zirkulation, warm und kalt getrennt. Dazu Entwässerung und Rückstau.

3

Ausschreiben, prüfen, spülen

Ausschreibung, Bauüberwachung, Druckprüfung, Spülung und gemessene Temperaturen.

Zur Übergabe

Was der Betreiber am Ende in der Hand hält

  • Rohrnetzberechnung mit Wasserinhalt je Strang
  • Strangschema für alle drei Trinkwasserleitungen
  • Entwässerungsplan mit Rückstauebene und Notüberlauf
  • Regulierwerte der Zirkulation, Strang für Strang
  • Dämmschema für kalte und warme Leitungen
  • Leistungsverzeichnis und Preisspiegel
  • Druck- und Dichtheitsprüfung als Protokoll
  • Spülprotokoll vor der Inbetriebnahme
  • Betriebs- und Instandhaltungshinweise für die Anlage
Zwei Bildschirme mit Trinkwasser-Strangschema und Rohrnetzberechnung, daneben ein markierter Grundriss

Strangschema als Arbeitsunterlage

Für ausführende Betriebe

Wir planen, montiert wird von Ihnen

Ein SHK-Betrieb, der eine Wohnanlage baut, braucht eine belastbare Berechnung. Die liefern wir: Rohrnetz, Strangschema, Zirkulation, Entwässerung, als Unterlage für Ihre Monteure.

Wir montieren nicht, handeln nicht mit Material und treten gegenüber Ihrem Kunden nicht auf. Was Sie bei uns beauftragen, kommt nie als Wettbewerber zurück.

Wir rechnen für Ihren Auftrag, nicht um ihn.

  • Unter Ihrem Namen
  • Teil oder Ganzes
  • Bestand und Neubau
  • Ein Ansprechpartner
Zur Zusammenarbeit für Fachbetriebe

Häufige Fragen

Was uns zur Sanitärtechnik gefragt wird

Warum wird die Leitung kleiner als früher?
Weil der Wasserinhalt zur Auslegungsgröße geworden ist. Gerechnet wird nach DIN 1988-300 über den Spitzendurchfluss und die Gleichzeitigkeit, nicht über die Zahl der angeschlossenen Bäder. Und die Gleichzeitigkeit sinkt, je mehr Wohnungen an einem Strang hängen.
Wer haftet, wenn das Wasser auffällig wird?
Der Eigentümer oder die Verwaltung, nicht der Betrieb, der montiert hat. Wer eine Anlage betreibt, schuldet einwandfreies Wasser an jeder Entnahmestelle und kann das nur einhalten, wenn die Installation es hergibt. Deshalb ist Hygiene eine Planungsfrage und keine Wartungsfrage.
Planen Sie auch den Umbau im bewohnten Bestand?
Ja, und dort liegt die eigentliche Arbeit in der Reihenfolge: welcher Strang wann abgestellt wird, wo eine provisorische Versorgung nötig ist und welche alten Leitungen nach dem Umbau tot im Schacht stehen bleiben würden. Genau diese Totstränge sind die häufigste Ursache eines späteren Befunds.
Übernehmen Sie auch nur eine einzelne Berechnung?
Ja. Rohrnetzberechnung, Entwässerungsplanung oder die Risikoabschätzung und Gefährdungsanalyse nach VDI 6023 lassen sich einzeln beauftragen, auch ohne den Rest der Planung. Für ausführende Betriebe ist das der Regelfall.
Führen Sie die Installation auch aus?
Nein, und das ändert für Sie den Vergabeweg: Planung und Montage werden getrennt beauftragt, die Montage auf Grundlage unserer Ausschreibung. Auf der Baustelle prüfen wir die Ausführung und begleiten Druckprüfung und Spülung.
Was kostet die Planung?
Das Honorar richtet sich nach der HOAI und den anrechenbaren Kosten der technischen Anlagen. Belastbar wird es, sobald Umfang und Leistungsphasen feststehen. Dafür genügen der Projektstand, die Zahl der Entnahmestellen und die geplante Nutzung.

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